Gut abgesichert?

Für die Hauselektrik gibt es den Sicherungskasten samt Fi-Schutzschalter. Bei einem Kurzschluss wird damit einem größeren Schaden vorgebeugt. Der Kletterer am Felsen oder in der Kletterhalle verlässt sich neben seiner eigenen Muskelkraft auf Klettergurt, Karabiner und Seil. Wer seine Daten auf dem Computer in Sicherheit bringen will, der braucht eine funktionierende Backuplösung. „Kein Backup, kein Mitleid“, hieß es bei einem Online-IT-Magazin.

In verschiedenen Lebensbereichen stoßen wir auf Sicherungssysteme, die sich Menschen ausgedacht haben, um Leben zu schützen und zu bewahren. Dass wir von einer Vielzahl dieser Sicherungssysteme umgeben sind, machen wir uns im Vollzug unseres Lebens gar nicht bewusst. Erst dann, wenn wir mit einem Schaden umgehen müssen, suchen wir nach dem, was uns absichert. Bei einem Unfall sind es die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei, die uns das vor Augen führen. Kürzlich habe ich erlebt, wie bei einem Fehlalarm in einem großen öffentlichen Gebäude innerhalb von 5 Minuten die Feuerwehr zugegen war. 5 Löschzüge samt Drehleiter waren vor Ort. Auch wenn das – weil Fehlalarm – in diesem Moment für Furore gesorgt hat, so war klar: hier stehen Leute bereit, die für Rettung und Sicherheit sorgen. 

Im Notfall wie auch im Alltäglichen gilt: Zur Sicherung des Lebens ist meine persönliche Verantwortung gefragt. Wer nicht Vorsorge leistet, der muss im Notfall mit Verlust rechnen. Bei sensiblen Daten auf dem Computer mag das schon für den Moment ein großer Verlust sein. Wenn Fotos nicht mehr vorhanden sind, die Erlebtes erinnern, dann ist das schmerzlich. Unendlich folgenreicher ist es aber, wenn Menschen im Blick auf ihr eigenes Leben Verlust erleiden. Doch was lässt mich abgesichert sein?

Jesus sagt: „Wer sein Leben behalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s behalten.“ (Markus 8,35)

Der, der das sagt ist kein geringerer als der Schöpfer und Erhalter dieser Welt. Befehle ich mich in die Hände von Jesus, so liegt mein Leben mit allen Facetten in seiner Hand. Abgesicherter geht es nicht!

Das heißt nicht, dass es keine Verluste geben kann. Und es wird auch weiterhin eine Feuerwehr brauchen. Mein Vertrauen in Gott aber lässt mich darin sicher sein, dass er mir nicht mehr zumutet, als ich ertragen kann. Und umgedreht profitiere ich auch von dem umfassenden Einblick des Herrn aller Herren und empfange seine Güte und Gnade und seine heilvolle Perspektive. Mein Leben ist, Gott sei Dank, abgesichert und das sogar in Ewigkeit. Denn Jesus rettet nicht nur vor irdischen Schaden. Er rettet vom Verloren sein: „Denn so sehr hat Gott diese Welt geliebt: Er hat seinen einzigen Sohn hergegeben, damit keiner verloren geht, der an ihn glaubt. Sondern damit er das ewige Leben erhält.“ (Johannes 3,16)

In diesem Sinne wünsche ich jedem diese Geborgenheit in Jesus Christus.

Frank Trommler

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.